Arbeit und Entwicklung
Die Geschäftsergebnisse eines Unternehmens und die Kompetenzen der Mitarbeiter entwickeln sich synchron. Performanz kommt von Kompetenz. Um Performanz zu managen muss man Kompetenzen managen.
Kompetenz ist immer praktisch und beobachtbar. Wenn sie in einer passenden Geschäftsumgebung erbracht wird, führt sie direkt zu Performanz. Umgekehrt lässt sich ein Scheitern bei einer Aufgabe, durch eine entsprechende Analyse, häufig auf eine fehlende Kompetenz zurückführen.
Performanz resultiert aus Kompetenz und glücklichen Umständen. Da man Glück nicht managen kann, sollten sich die Manager auf die Kompetenz konzentrieren.
Um die Performanz zu verbessern muss der People Manager in einem kontinuierlichen Prozess die Kompetenzen seiner Mitarbeiter managen. Dabei unterstüzt ihn das Top Management, die Personalabteilung und ein Informationssystem.
Der kompetenzbasierte Ansatz bringt einen neuen Zugang mit sich: Die einzelne Kompetenz kann recht zuverlässig ermittelt werden und ihre Auswirkung auf die Performanz kann durch Korrelationsrechnungen berechnet werden.
Nach einem ersten Durchlauf des Zyklus-Modell stehen dem Manager Informationen über den Zusammenhang zwischen Kompetenzen und Performanz zur Verfügung mit denen er beginnen kann seine Entwicklungsarbeit laufend zu optimieren.
Es sind die Mitarbeiter, welche die Ergebnisse liefern. Auch im Team ist es der Einzelne mit seiner Leistung, seiner Performanz. Die Performanz des Wissensarbeiters.
Die Mitarbeiter liefern unter der Führung der People Manager die Ergebnisse, die auf Ihre Position heruntergebrochen werden. Sie orientieren sich dabei an der Vision des Unternehmens, wie sie vom Top-Management vermittelt wird. Die Definition ihrer Stelle in Kompetenzbegriffen hilft ihnen ihre aktuelle Aufgabe und ihre Entwicklungsaufträge zu verstehen und Fortschritte und Fehlschläge wahrzunehmen.
Die Mitarbeiter sollten neben ihren Geschäftszielen Entwicklungsziele erhalten, um ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln. Diese Weiterentwicklung findet zum überwiegenden Teil während der Arbeit statt und wird vom People Manager geführt.
Denn um Entwicklung zu ermöglichen ist es besonders wichtig, die Trennung zwischen Lernen und Arbeiten aufzuheben. Sie gehören zusammen wie säen und ernten. Nirgendwo wird mehr und besser gelernt als bei der Arbeit. Nichts kann die Arbeit effektiver verbessern als Lernen.
In der Verschmelzung beider Aspekte liegt ein ungeheures Potential zur Effizienzsteigerung, das in vielen Branchen und Unternehmen über Erfolg und Niedergang entscheiden kann.


